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Olympische Spiele der Antike

Olympische Spiele der Antike


Die Olympischen Spiele der Antike waren ein bedeutendes Sportereignis des Altertums und Teil der Panhellenischen Spiele. Sie fanden von etwa 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. alle vier Jahre, nach Ablauf einer Olympiade, im Sommer auf dem heiligen Hain von Olympia in der Landschaft Elis auf der Halbinsel Peloponnes statt. Spätestens im 6. Jahrhundert erlosch die Tradition endgültig.


Reglement, Ablauf, und Zeremonien

Bei den eigentlichen Wettkämpfen (Agonen) waren als Zuschauer unverheiratete Frauen und freie Männer und als Wettkämpfer nur Letztere zugelassen, die Vollbürger und ohne Blutschuld, von ehrlicher Geburt und keines Verbrechens schuldig waren. Auch die Priesterin der Demeter durfte auf der Tribüne der Kampfrichter (Hellanodiken) den Spielen beiwohnen. Aber verheiratete Frauen und Unfreie durften weder als Wettkämpfer noch als Zuschauer teilnehmen. Bei Missachtung dieses Verbots drohte die Todesstrafe. Als Schutzmacht der Spiele fungierten Spartaner, während die Eleer für die Organisation zuständig waren

Warum durften früher nur unverheiratete Frauen und freie Männer zuschauen und teilnehmen  

Die Sportler die Teilnahmen mussten Nakt teilnehmen 

Warum waren die Sportler bei den antiken Olympischen Spielen nackt? 

Über diese Frage rätselten schon antike Autoren. Heutige Historiker geben unterschiedliche Antworten.
In der Antike kursierten zwei Erklärungen dafür, dass auf den ursprünglich gebräuchlichen Lendenschurz verzichtet wurde:
1. Nachdem bei einem Laufwettkampf in Athen ein Sportler gestürzt war, da sich sein Lendenschurz unglücklich gelöst hatte, soll der Archon (ein hoher Beamter) Hippomenes ein Gesetz eingebracht haben, das die Nacktheit aller Sportler vorschrieb.
2. Bei den Spielen von 720 v. Chr. soll der siegreiche Stadionläufer Orsippos (oder Orrhippos) aus Megara beim Rennen seinen Lendenschurz verloren haben. (Vielleicht hat er ihn auch bewusst weggerissen, um ungehindert laufen zu können.) Damit schuf er angeblich einen neuen Trend.

Die heutige Historikerin Judith Swaddling führt die Nacktheit der Athleten jedoch darauf zurück, dass die Athleten stolz waren auf ihre durchtrainierten Körper und diese bei den Spielen allen zeigen wollten. Gleichzeitig grenzten sie sich damit auch von den Barbaren ab, die die Gewohnheit hatten, vollständig bekleidet zu sein.
Joachim Ebert vermutet hingegen, dass "der Stadionlauf als ursprünglich kultischer Hochzeitslauf aus ... kultischen Gründen von nackten Läufern durchgeführt werden musste". Später sei dieser Brauch auch auf die schwerathletischen Disziplinen ausgeweitet worden.